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Einsätze 2007:

Gefahrgutunfall
07.09.07

Großbrand Reifenlager
30.08.07

Schwerer Verkehrsunfall
12.08.07

Landung Rettungshubschrauber
04.08.07

Tödlicher Verkehrsunfall
11.05.07

Einfangen Bienenschwarm
27.04.07

Baum auf Straße
19.04.07

Unterstützung Rettungsdienst
17.04.07

Kellerbrand
25.03.07

Unterstützung Rettungsdienst
07.03.07

Sicherung loser Dachteile
03.03.07

Unwettereinsätze
18. / 19. Januar 2007

Datum Uhrzeit Einsatzart Einsatzstelle Einsatz Nr.
Fr 07.09.07 16:00 Gefahrgutunfall Pfungstadt 2007
Einsatzkräfte  Eingesetzte Fahrzeuge FF Bickenbach

15 x FF Bickenbach

 

In einem Gewerbebetrieb im Pfungstädter Stadtteil Eschollbrücken kommt es gegen 16:00 Uhr beim Befüllen eines 1.000-Liter-Behälters mit Kaliumpermanganat zu einer heftigen chemischen Reaktion, durch welche sich der Behälter stark erhitzt und Dämpfe freisetzt. Als Ursache wird eine Verunreinigung des Behälters mit einem anderen chemischen Stoff angenommen. Nach einer ersten Lageerkundung lässt der Einsatzleiter der Pfungstädter Feuerwehren den 2. Gefahrstoff-ABC-Zug Seeheim-Jugenheim / Bickenbach des Landkreises sowie Fachberater der Firma Merck nachalarmieren. Die betroffene Firma und die umliegenden Wohnhäuser werden vorsorglich evakuiert, die Bewohner von Sanitätseinheiten betreut. Die Feuerwehr schlägt die austretenden Dämpfe mit Wassersprühstrahlen nieder und kühlt den Behälter, um die exotherme Reaktion zu verlangsamen. Messungen ergeben nur im direkten Umkreis des Behälters erhöhte Werte. Die zuvor veranlassten Rundfunkwarnmeldungen konnten daher wieder zurück genommen werden. Nachdem der Tank weit genug heruntergekühlt wurde, wird er mit einem Fahrzeug der Werkfeuerwehr Merck zur Kompostierungsanlage Eschollbrücken verbracht und dort weiter mit Wasserwerfern gekühlt. Ein Mitarbeiter der betroffenen Firma und ein Feuerwehrmann wurden leicht verletzt und am Einsatzort von den anwesenden Rettungsdienstkräften ambulant versorgt.

Im Einsatz waren insgesamt ca. 100 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Pfungstadt, Pfungstadt-West, Jugenheim, Bickenbach, der Werkfeuerwehr Merck sowie diverser Sanitäts-, Rettungsdienst- und Polizeieinheiten. Die Feuerwehr Bickenbach übernahm hierbei mit der Dekontaminations-Einheit des 2. GABC-Zuges, bestehend aus 15 Einsatzkräften mit ELW 1, LF 8/6 mit GA-L, DMF und TLF 16/25, die Dekontamination der eingesetzten Kräfte und Gerätschaften.

Parallel zu diesem Einsatz mussten die im Ort verbliebenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Bickenbach gegen 18:10 Uhr mit dem HLF 20/25 noch zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich des Pflanzenhofes Trübenbach ausrücken. Diese stellte sich glücklicherweise nur als nicht angemeldetes Nutzfeuer heraus.