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Bezirksübung 2012

Berufsfeuerwehrwochenende 2016

Vom 01.10. bis zum 02.10.2016 veranstalteten die Jugendfeuerwehren Alsbach, Hähnlein und Bickenbach sowie das Jugendrotkreuz Alsbach ihr erstes gemeinsames Berufsfeuerwehrwochenende.

Um 9 Uhr trafen sich die Jugendorganisationen zum Dienstbeginn im Feuerwehrgerätehaus Hähnlein. Dieses diente den Jugendorganisationen über den gesamten Zeitraum als zentrale Wache. Hier wurden die Jugendlichen zuerst ortsgemischt auf die Fahrzeuge aufgeteilt. Nachdem die Einteilung abgeschlossen war und jeder sich mit seiner Einheit bekannt machen konnte, wurde das Nachtlager aufgebaut und Fahrzeug- und Gerätekunde durchgeführt.

Um kurz nach elf ertönte dann zum ersten Mal der Gong. Einsatzmeldung war "Personensuche im Bickenbacher Wald". Im Waldstück an der L3303 wurde eine jüngere Person vermisst, die nicht mehr alleine aus dem Wald fand. Sofort besetzten die Jugendlichen die Fahrzeuge und rückten Richtung Bickenbacher Wald aus. Dort angekommen wurden die Besatzungen in 5er Gruppen eingeteilt und suchten danach den Wald systematisch ab. Nach gut einer halben Stunde konnte die Person stark unterkühlt unter einer Brücke gefunden werden. Die Person wurde aus Ihrer misslichen Lage gerettet und zum Abtransport mittels Trage zum Krankentransportwagen getragen. Im Anschluss ging es zurück auf die Wache, wo ein ausgiebiges Mittagsessen bereits auf die Kräfte wartete.

Um kurz vor halb drei ertönte dann der Gong erneut: Gefahrgutunfall am Regenrückenhaltebecken in Alsbach. Sofort rüsteten sich die Mitglieder aus und machten sich auf die Anfahrt. Dort angekommen, lief aus einem abgestellten Anhänger Salzsäure aus. Die Besatzung der Fahrzeuge aus Alsbach dichtete die Leckage ab und wurde dann anschließend durch die Besatzung der Fahrzeuge aus Bickenbach dekontaminiert. Parallel zu diesem Übungseinsatz wurde die Besatzung der Fahrzeuge aus Hähnlein zu einem anderen Einsatz gerufen. In Bickenbach in der Erbsengasse hatte sich ein Bauunfall ereignet. Dort angekommen, war eine Person im 1. Stockwerk eines Einfamilienhauses unter einem Holzstapel eingeklemmt. Die Besatzung befreite die Person mittels Rettungszylinder und übergab sie anschließend mittels Schleifkorbtrage dem Jugendrotkreuz. Als die beiden Übungseinsätze abgearbeitet waren, hatten die Jugendlichen Zeit sich mit der Fahrzeugtechnik auseinander zu setzen oder Freizeit zu machen.

Um 17 Uhr alarmierte der Gong die Besatzungen erneut: Unklare Rauchentwicklung im Akazienweg in der Sandwiese. Hierzu rückte direkt der gesamte Löschzug aus. Dort angekommen ergab sich folgende Lage: Auf einem Parkplatz einer Spedition stand ein abgestellter Sattelauflieger in Vollbrand sowie Teile der angrenzenden Vegetation. Die Jugendlichen stellten direkt die Wasserversorgung aus dem Unterflurhydrant mit Hilfe von Bockleitern und diversen B-Schläuchen her. Mit insgesamt 9 C-Strahlrohren und dem kurzfristig eingetretenen Platzregen wurde der Anhänger abgelöscht.

Durchnässt in der Wache angekommen, wurde die Kleidung erst einmal zum Trocknen aufgehängt. Im Anschluss gab es dann das Abendessen. Frisch gestärkt konnten sich die Mitglieder noch in der Wache frei bewegen.

Gegen kurz vor neun Uhr am Abend ertönte dann der Gong zum 5.ten Mal an diesem Tag. Gemeldet wurde ein unklarer Feuerschein im Floriansweg in Alsbach hinter dem Gerätehaus Alsbach. Der komplette Löschzug machte sich sofort auf den Weg. Dort angekommen, stand ein größerer Holzstapel in Brand. Mittels 6 C-Rohren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Alle noch verfügbaren Kräfte leuchteten die Einsatzstelle großzügig aus. Anschließend wurde mit der Wärmebildkamera nochmal nach weiteren Glutnestern geschaut und der Holzstapel auseinandergezogen. Um kurz nach zehn war dann auch dieser Übungseinsatz abgearbeitet.

Um 23 Uhr kehrte dann in der Wache die Nachtruhe ein. Am nächsten Morgen ging es dann um 8:30 Uhr weiter mit Frühsport und Frühstück. Um Viertel vor zehn ertönte der Gong das erste Mal für diesen Tag: Brandmeldealarm in der Melibokusschule in Alsbach. Sofort machte sich wieder der Löschzug auf den Weg. Dort angekommen gingen die Fahrzeugführer auf Erkundung. Währenddessen kamen parallel noch zwei weitere Übungseinsätze dazu. Nachdem sich der Brandmeldealarm als Fehlalarm herausstellte, machten sich die Besatzungen der Fahrzeuge aus Bickenbach und Alsbach zu einem vollgelaufenen "Keller" in die Hauptstraße und die Besatzung der Fahrzeuge aus Hähnlein zu einer abgerutschten Person in einer Baugrube nach Hähnlein auf den Weg.

Als die beiden Besatzungen aus Bickenbach und Alsbach an der Übungseinsatzstelle ankommen, steht ein Becken ca. 1 m unter Wasser. Mittels zwei Tauchpumpen und den Stromerzeugern der eingesetzten Fahrzeuge wurde das Wasser abgepumpt und der Keller trockengelegt. Die Besatzung der Fahrzeuge aus Hähnlein rettete die Person mittels Schleifkorbtrage und Steckleiter aus der Baugrube heraus.

Wieder in der Wache angekommen, versuchten die Jugendlichen die Feldbetten und die Fahrzeugreinigung zu beginnen. Doch dazu kam es nicht, denn um kurz nach zwölf ging der Gong erneut. Vollalarm zur diesjährigen Abschlussübung wurde ausgelöst!

In Bickenbach in der Berta-Benz-Straße soll ein Teil einer großen Lagerhalle in Vollbrand stehen, es werden mehrere Personen vermisst. Der komplette Löschzug machte sich auf den Weg nach Bickenbach. Dort angekommen bestätigte sich die Meldung. Es wurden 3 Personen vermisst. Sofort machten sich drei Trupps aus Alsbach, Hähnlein und Bickenbach mit schwerem Übungsatemschutz in das verrauchte Gebäude auf, um die Verletzten zu retten. Währenddessen wurde im Außenbereich mittels 6 C-Rohren die Halle abgelöscht. Nach einer guten Stunde konnte dann "Feuer aus / Patienten versorgt" gemeldet werden. Da sich es bei diesem Übungseinsatz auch um die gemeinsame Abschlussübung der Jugendfeuerwehren und des Jugendrotkreuzes handelte, waren auch zahlreiche Zuschauer anwesend.

Neben den Bürgermeistern Günter Martini (Bickenbach) und Georg Rausch (Alsbach-Hähnlein) sowie Vertretern einiger Fraktionen der beiden Gemeindevertretungen waren auch die Feuerwehren Bickenbach und Alsbach-Hähnlein durch Gemeindebrandinspektoren, Wehrführer und deren Stellvertreter vertreten. Hinzu kamen die zahlreichen Eltern der Mitglieder.

In den gesprochenen Grußworten wurde besonders die gute Zusammenarbeit der vier Jugendorganisationen hervorgehoben und honoriert. Im Anschluss an die Übung kamen alle Übungsteilnehmer im Gerätehaus Bickenbach zusammen, um sich mit Hot Dogs und Getränken zu stärken.

Danach ging es wieder nach Hähnlein um die Wache sowie die Fahrzeuge zu säubern und wieder einsatzbereit zu machen. Gegen 16 Uhr war dann endgültig der Dienst der Berufsfeuerwehr "Alsbach-Hähnlein-Bickenbach" beendet.

Löschhasen Löschhasen

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